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Hier einmal die aktuellen Trainingszeiten:
Montags 15.15 Uhr bis 16.30 Uhr Kinder und Jugendliche
im Alter von 8-14 Jahren
Dienstags 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr Jugendliche im Alter
von 15-19 Jahren
Dienstags 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr Erwachsene
Donnerstags 18.30 Uhr bis 20.00
Uhr Jugend/Mannschaft mit Christian Berhorst
Donnerstags 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr Senioren/Mannschaft mit
Christian Berhorst
jeweils in der Carl-Diem-Sporthalle an der Stromberger
Straße 18 (Hauptschule).
Zu
jeder dieser Übungsstunden sind alle, die das Badminton
spielen erlernen wollen bzw. schon spielen und dies auch
gern im Verein machen möchten, herzlich willkommen.
Wir freuen uns immer über neue Spielerinnen und Spieler.
Schlägerhaltung
Voraussetzung für eine gute Schlagtechnik ist die
richtige Schlägerhaltung. Wenn man den Arm nach vorne
wie zum Händedruck ausstreckt, muss die Schlagfläche des
Schlägers senkrecht stehen. Der Schläger sollte fest in
der Hand liegen, der Daumen liegt dabei auf der breiten
Seitenfläche des Griffes. Rechts der sogenannte
"Bratpfannengriff", mit dem eine richtige Schlagtechnik
nicht möglich ist.

Der hohe
Vorhandaufschlag
Ausgangsstellung:
Bevor man überhaupt zur Aufschlagausführung schreitet,
ist darauf zu achten, da man sich immer an die selbe
Position des Feldes stellt, denn nur so ist
gewährleistet, da man konstant aufschlägt und mit der
Zeit ein Gefühl für die Länge des Feldes bekommt. Steht
man auf "seiner" Position, nimmt man zunächst eine
lockere, schulterbreite Schrittstellung ein, wobei das
Gewicht auf dem rechten, hinteren Fuß ruht, der dabei
fast parallel zum Netz steht. Die linke Hand hält den
Ball in Schulterhöhe weit vor den Körper, während der
rechte Arm mit dem Schläger ebenfalls in Schulterhöhe
nach hinten ausgestreckt wird. Die Schlaghand (mit dem
Schläger) ist in Richtung Handrücken gebeugt.
Ausführung:
Nach
(und nicht gleichzeitig mit) dem Fallenlassen des
Balles, wird der Schlagarm (relativ dicht am
Unterschenkel vorbei) abwärts beschleunigt, wobei die
Schlaghand zunächst noch etwas weiter abgewinkelt wird.
Kurz vor dem Treffen des Balles erfolgt eine
schnellkräftige Einwärtsdrehung des Unterarms
(Daumenseite "geht" in Richtung Körper!) und die
Schlaghand mit dem Schläger wird gestreckt. Neben der
Beschleunigung durch den Arm erfährt der Schlägerkopf so
eine sehr wesentliche zusätzliche Beschleunigung. Mit
einem peitschenartigen Schlag wird der Ball etwa in Höhe
des Oberschenkels seitlich vor dem Körper getroffen. Das
Gewicht verlagert sich während der Ausführung vom
rechten auf das linke Bein. Der Schläger darf unter
keinen Umständen aktiv und bewusst gebremst werden,
sondern schwingt nach dem Schlag bis zur anatomischen
Grenze in Höhe des linken Ohres aus.
Zur
Beachtung:
Auf
einem guten Aufschlag baut das ganze Spiel auf, daher
sollte man sich bei jedem Aufschlag aufs Neue
konzentrieren. Fühlt man sich vor der Ausübung des
Aufschlags nicht "wohl", sollte man den Aufschlag noch
einmal abbrechen kurz die Beine lockern und ein- zweimal
tief durchatmen! Zum Vergleich der Rückhandaufschlag,
der rechts zu sehen ist.
 
Der Clear
Ausholphase:
Aus
der Grundstellung oder dem vorher erforderlichen Laufweg
heraus, werden der rechte Fuß und die rechte Schulter
zurückgenommen. Der rechte Fuß steht somit fast parallel
zum Netz. Das Körpergewicht ruht auf dem hinteren,
rechten Fuß. Der linke Arm zeigt auf den ankommenden
Ball und bildet zusammen mit den Schultern und dem
rechten Oberarm eine Achse. Der rechte Unterarm und der
Schläger zeigen nach oben.
Dehnungs- und Schlagphase:
Der
Schlägerkopf wandert in einer schleifenförmigen Bewegung
über den Kopf und die linke Schulter und befindet sich
dort am niedrigsten Punkt. Ober- und Unterarm sind stark
nach außen gedreht und das Handgelenk ist in Richtung
Handrücken (also wieder nach außen) gedreht. Das Gewicht
beginnt sich auf das linke Bein zu verlagern und die
Hüfte dreht sich in Schlagrichtung (also Richtung Netz).
In diesem Moment hat der Körper seine höchste (Vor-)spannung
erreicht. Durch eine Drehung des ganzen Körpers in
Schlagrichtung und einem schnellen Anheben des
Unterarmes, wird diese Spannung in eine schnellkräftige
Schlagbewegung umgesetzt. Das eigentliche Treffen des
Balles erfolgt mit gestrecktem Arm und etwas vor dem
Körper.
Ausschwungphase:
Durch die Wucht des Schlages kann der Schläger nicht
abrupt abgebremst werden. Dies hat zur Folge, dass der
Ausschwung je nach Härte des Schlages neben der linken
Körperhälfte oder erst neben dem linken Bein endet.
Anschließend wird der Schläger wieder auf Brusthöhe
angehoben (Ausgangsstellung!).

Der
Rückhand-Clear
Ausholphase:
Nach
einer Drehung auf dem linken Fuß, wandert der rechte
Ellbogen in Brusthöhe dicht am Körper nach links. Ober-
und Unterarm bilden einen rechten Winkel. Das Handgelenk
wird in Richtung Handrücken gebeugt!
Dehnungs- und Schlagphase:
Durch eine starke Drehung des Arms, bei der der
Schlägerkopf an der linken Schulter vorbeiwandert, wird
die Dehnungsphase eingeleitet. Nun zeigt der
Schlägerkopf nach unten auf den Boden. Das Handgelenk
bleibt weiter Richtung Handrücken gebeugt! (Man kann nun
auf den eigenen Handrücken schauen) Die Kante des
kleinen Fingers zeigt an die Decke und der Ellbogen in
Richtung des ankommenden Balles. Mit schnellem Anheben
des Oberarms beginnt die Schlagphase, die durch die fast
gleichzeitige (und fast vollständige) Streckung des
Ellbogens fortgeführt wird. Durch eine schnellkräftige
Auendrehung des Ober- und Unterarms kurz vor dem
Treffen des Balls, wird die benötigte starke
Beschleunigung des Schlägerkopfes erreicht, wobei diese
noch durch den Daumen, der hinter der breiten Seite des
Schlägerkopfs liegt, unterstützt wird.
Ausschwungphase:
Die
Drehung des Armes setzt sich bis zur anatomisch
vorgegebenen Grenze fort. Der Körper wird durch einen
kräftigen Abdruck des rechten Beins wieder in Richtung
Feldmitte in Bewegung gesetzt. Der Schläger kehrt in die
Ausgangsposition zurück.

Der Drop
Ausholphase:
In
der Ausholphase unterscheidet sich der Drop nicht vom
Clear. Im Gegenteil: es ist sogar zuerst wichtig, da
alle Schläge in der gleichen Weise eingeleitet werden,
damit dem Gegner keinerlei Hinweise auf die eigene
Schlagabsicht gegeben werden!
Dehnungsphase:
Für
die Dehnungsphase gilt das gleiche wie für die
Ausholphase: auch hier sollte sich nichts von der
entsprechenden Phase des Clears unterscheiden, obwohl
man von der Härte des Drops her auch ohne Vorspannung
auskäme. Dies gilt auch für die Schlagphase. Hierbei
allerdings nur bis zum Treffen des Balles. Optisch
sollte alles genauso aussehen wie beim Clear (oder noch
besser: wie beim Smash). Kurz vor dem Treffen des Balles
wird im Unterschied zum Clear/Smash die Beschleunigung
des Arms und damit des Schlägerkopfes aktiv gebremst.
Der Ball erhält nur noch einen so starken Impuls, dass
seine Flugbahn kurz hinter dem Netz endet. Der
Treffpunkt des Balles liegt wie beim Clear vor dem
Körper, wobei der Arm fast vollständig gestreckt ist!
Ausschwungphase:
Durch das aktive Bremsen der Bewegung wird der
Ausschwung entbehrlich. Der Schläger wird sofort in die
Haltung der Grundstellung zurückgeführt (d.h. Schläger
in Brusthöhe!).

Der Smash
Ausholphase:
Die
Ausholphase gleicht der dem Vorhandclear: linker Arm
zeigt zum Ball, leichter Stemmschritt, rechter Fuß
zurückgestellt, Schlägerkopf etwa in Kopfhöhe und der
Ellenbogen des Schlagarmes ist nach außen gedreht.
Dehnungs- und Schlagphase:
Die
Schlagphase beginnt mit einer Schleife des
Schlägerkopfes. Dabei wird dieser hinter den Kopf nach
unten geführt und gleichzeitig dreht der Ellenbogen in
Schlagrichtung. Der Spieler geht in den Schlag hinein
und der Schlagarm wird ohne Unterbrechung schnellkräftig
gestreckt. Der Ball wird mit nahezu gestrecktem Arm über
dem Kopf aber deutlich vor dem Körper getroffen. Hierzu
hält der Spieler den Schläger mit dem Powergriff.
Ausschwungphase:
In
der Ausschwungphase wird die rechte Schulter nach vorne,
der linke Arm zurückgenommen und ein Schritt nach vorne
gemacht. Der Schläger wird zur linken Körperseite
ausgeschwungen.

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