grauer%20Laeufer

letzte Änderung:  
 29. Jan. 2012
Ergebnisse
           

 

 

Aktuelles
SiegelRot_SehrGut
Besucherzähler
Handy Internet Flat

 




         DSCI0034                                                           DSCI0039
2. Wadersloher Silvesterläufchen
Während die anderen Laufkollegen/i nnen bei den traditionellen Silvesterläufen um Minuten und Sekunden kämpften, ließen es 12 weitere Lauftreffler/innen beim 2. Wadersloher Silvesterläufchen etwas gemütlicher angehen. Das fröhliche Grüppchen traf sich um 13.00 Uhr bei Ralf um sich dann unter ihren gelben Nikolausmützen auf die Laufrunde zu begeben. Alfred hatte eine schöne Strecke ausgearbeitet so dass die Einheit trotz Nieselregen zu einer lustigen und kurzweiligen Angelegenheit wurde. Nach Beendigung der Runde kehrten die Silvesterläufer/innen in Ralfs mollig geheizte Garage ein. Bei Glühwein, heißem Kakao und anderen Leckereien machte man es sich gemütlich und ließ das läuferische Jahr gesellig ausklingen. Selbstverständlich wurde auch in diesem Jahr jeder Teilnehmer mit einer hübschen Finishermedaille und einem kleinen Geschenk ausgezeichnet



Petra Holtmann-Wibberich 04.12.2011
Lauftreff TUS Wadersloh
Verleihung der Auszeichnungen für die drei teilnehmerstärksten Schulen beim 7. Wadersloher Volkslauf
Auch in diesem Jahr hatte sich der Lauftreff TUS Wadersloh die Kinder- und Jugendförderung bei der Ausrichtung seines 7. Wadersloher Volkslaufs wieder auf seine Fahnen geschrieben.
Mit der Auszeichnung der drei teilnehmerstärksten Schulen konnte man erneut den Ehrgeiz heimischer Schüler/innen wecken und sich über stark frequentierte Schülerläufe freuen. Die Nachwuchsathleten hatten sich allesamt mit ihren Betreuungspersonen gut vorbereitet und zeigten sich mit Elan bei der Sache. Den Lohn für ihren Trainingsfleiß konnten sie nunmehr aus den Händen der stellvertretenden Abteilungsleiterin des Lauftreffs, Irmgard Grote, entgegen nehmen.
Den ersten Preis sicherte sich hierbei die Karl Wagenfeldschule Stromberg, die 20 ihrer 152 Schulkinder an den Start brachte und somit prozentual das stärkste Ergebnis erzielen konnte. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Marion Schramm berichtete, nahmen die Kinder strahlend Urkunde und Gutschein in Empfang und versprachen auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.
Der Grundschulverbund Wadersloh schickte 60 ihrer insgesamt 493 Schüler/innen ins Rennen und erzielte damit den 2. Platz im Gesamtklassement. Trainerin Maria Gerke hatte hervorragende Arbeit geleistet und ihre Schützlinge optimal auf die Wettbewerbe vorbereitet.
Den Bronzerang erreichte in diesem Jahr das Johaneum Wadersloh mit 27 von 802 teilnehmenden Schüler/innen. Hier hob sich insbesondere der Sportkurs der Klasse 13 hervor, der durch seinen Sportlehrer, Herrn Ringel, trainiert wurde.
Neben der Ehrung der Schulen stand für Irmgard Grote noch ein Besuch im Antonius-Kindergarten Liesborn auf dem Programm. 13 Kinder der Einrichtung hatten am 7. Wadersloher Volkslauf teilgenommen. Mit einem Begrüßungslied und strahlenden Augen empfingen sie Irmgard Grote und freuten sich mit ihren Betreuerinnen, Miriam Bockey und Beate Austerhoff über die mitgebrachte Urkunde sowie ein paar Leckereien.
Der Lauftreff TUS Wadersloh zeigt sich stolz auf die hohen Teilnehmerzahlen im Kinder- und Jugendbereich und dankt noch einmal den verantwortlichen Lehrern und Betreuern für ihr Engagement. Um auch weiterhin im Bereich der Nachwuchsförderung aktiv zu sein, bietet der Lauftreff TUS Wadersloh Trainingsgruppen für Kinder und Jugendliche an. Für Informationen steht Maria Gerke (02523-94 10 04
Die Verantwortlichen stehen gern für Auskünfte und Informationen zur Verfügung.



PB260006
PB260014-1
Petra Holtmann-Wibberich 01.12.2011
Lauftreff TUS Wadersloh unternimmt Adventsauflug ins vorweihnachtliche Münster
Wadersloh (phw): Pünktlich am ersten Adventswochenende starteten einige Mitglieder des Lauftreff TUS Wadersloh zu ihrem traditionellen Weihnachtsauflug nach Münster. Um die beginnende Adventszeit laufend zu begrüßen steuerte man mit Sportschuhen im Gepäck zunächst den beliebten Aasee an. In lustiger und geselliger Runde vergingen die beiden Trainingsrunden rund um den See wie im Flug. Nach der Laufeinheit erfrischten sich die Ausflügler in einem nahegelegenen Hallenbad um sich sodann ins Getümmel der münsterschen Weihnachtsmärkte zu stürzen. Gut behütet mit den vereinseigenen sonnengelben Nikolausmützen sorgten die Lauftreffler angesichts ihrer originellen Kopfbedeckung allerorts für große Aufmerksamkeit und wurden rasch zu echten Sympathieträgern. Die Aktiven stärkten sich ausgiebig mit heißen Getränken und anderen Leckereien und verbrachten etliche gesellige Stunden in weihnachtlicher Atmosphäre bevor es in den späten Abendstunden in die Heimat zurückging.



Petra
Holtmann-Wibberich 02.11.2011 
LG Oelde/Wadersloh
Ultra-Trio der LG Oelde-Wadersloh beim 11. Röntgenlauf in Remscheid-Lennep
Wadersloh (phw): Mit Beginn der dunklen Jahreszeit neigt sich die Wettkampfsaison der heimischen Läufer langsam dem Ende zu. Grund genug für etliche Athleten es für einige Zeit etwas ruhiger angehen zu lassen. Für die Spezies der Ultraläufer gilt dies jedoch offensichtlich nicht da gerade in den Herbstmonaten viele hochkarätige Landschafts-, und Crossläufe stattfinden. In diese Kategorie reiht sich zweifelsohne auch der beliebte Röntgenlauf in Remscheid-Lennep ein. Zu den angebotenen Wettbewerben zählt als „Königsdisziplin“ der 63,3 km Ultralauf der die Läufer mit knackigen 1.150 Höhenmetern und einem nicht einfachen Untergrund zu beeindrucken weiss.
Bei herrlichem Herbstwetter und guten Bedingungen stellte sich am vergangenen Wochenende das unerschütterliche Ultra Trio bestehend aus Andreas Pachnicke, Eckhard Rump und Ralf Ruppert (alle LG Oelde-Wadersloh) dieser Herausforderung. Auch wenn alle drei in diesem Jahr bereits eine unzählige Wettkampf und Crosskilometer abgespult haben, so gingen sie doch frisch und mit guten Vorsätzen an den Start. Ruppert und Pachnicke liefen das erste Drittel der Strecke gemeinsam. Da Ruppert sich jedoch an diesem Tag überdurchschnittlich gut auf den Beinen fühlte, setzte er sich schließlich ab und bestritt den Rest des Rennens allein. Er forcierte das Tempo und arbeitete sich Rang um Rang nach vorn. In neuer persönlicher Bestzeit von 5:45:43 Std. erreichte er schließlich das Ziel und belegte einen hervorragenden 27. Platz im Gesamtfeld. Andreas Pachnicke spulte routiniert und souverän seine Marschroute ab und freute sich schließlich über seine Endzeit von 6:40:24 Stunden. Eckhard Rump erwischte nicht seinen besten Tag und musste seine selbst gesetzte Zielvorgabe schon früh korrigieren. Nach 7:55:37 Std. beendete er schließlich das Rennen.



...... Advent, Advent .. der Lauftreff rennt….
Einladung zum 4. Adventsausflug nach Münster
Unser Adventsausflug nach Münster hat sich während der letzten drei Jahre zu einem wahren Weihnachtsschlager entwickelt. Daher wollen wir diese Erfolgstour auch im vierten Jahr unverändert weiterführen. Es darf also wieder Winterfeeling am Aasee sowie Mandelduft und Adventsstimmung auf den Weihnachtsmärkten genossen werden!
Wann? Samstag, 26.11.2011, 13.00 Uhr (Treffpunkt Sportheim)
Wie? Per Privat-PKW bzw. Vereinsbulli (falls möglich)
Auch in diesem Jahr starten wir unsere Tour wieder am Aasee. Dort wollen wir eine Laufeinheit von ca. 60 Minuten (2 Runden um den See) absolvieren . Je nach Lust und Leistungsvermögen kann selbstverständlich eine kürzere Einheit (einmalige Umrundung/30 Minuten) gewählt werden.
Nach unserer Laufrunde werden wir im unmittelbar angrenzenden „Hallenbad Mitte“ duschen um sodann erfrischt in die nahegelegene City zu wechseln. Dort besuchen wir die kleinen Budendörfer der Münster´schen Weihnachtsmärkte und verleben kurzweilige Stunden bei Kakao, Glühwein und sonstigeren Leckereien.
Wir hoffen auf ein positives Echo, eine rege Beteiligung und einen schönen Tag im adventlichen Münster !!!!!!!!!!!!
Sollte das Wetter absolut nicht mitspielen, werden wir kurzfristig über eine Absage des Ausfluges entscheiden. Eine Teilnehmerliste werden wir kurz vorher auslegen!
Keep on running
und
„Ho Ho Ho“
Alfred
Ralf
Petra



LG Oelde-Wadersloh kehrt mit Erfolgen vom 7. SWB-Bremen Marathon zurück
Wadersloh (phw): Ihren diesjährigen Wochenendausflug nutzten am vergangenen Wochenende etliche Läufer/innen des Lauftreffs TUS Wadersloh (LG OW) um an der siebten Auflage des Bremen-Marathons teilzunehmen. Neben der eigentlichen Marathondistanz standen auch ein Halbmarathon sowie ein 10 km Lauf zur Wahl so dass jeder seine individuelle Lieblingsstrecke wählen konnte. Die Ausflügler zeigten sich insgesamt begeistert über die abwechslungsreiche Strecke welche größtenteils von jubelnden Zuschauer und Musikbands gesäumt wurde. Ein besonderes Highlight für die Marathon-, und Halbmarathonläufer stellte das Durchqueren des Weserstadions dar. „Da schlägt einem beim einlaufen ins Stadion das Herz etwas höher“ so einer der LG Starter beeindruckt. Aufgrund der sommerlich heißen Temperaturen konnten die insgesamt 5.000 Teilnehmer/innen an diesem Tag eigentlich nicht auf neue Bestleistungen hoffen. Die Aktiven der LG OW behielten jedoch durchweg einen kühlen Kopf und zeigten gute Resultate sowie persönliche Bestzeiten.
Auf der Marathondistanz hatte Ludger Viertler an diesem Tag die flinksten Sohlen und kam als erster der LG OW Starter mit neuer persönlicher Bestzeit von 3:30.21 Std. ins Ziel am Bremer Roland. Ralf Ruppert und Claudia Jasperneite liefen das Rennen gemeinsam und freuten sich über eine Endzeit von 3:48:59 Std., welche gleichzeitig eine neue persönliche Bestzeit von Claudia J. bedeutete. Sie blieb damit erstmals unter der klassischen 4-Stunden Grenze. Andreas Pachnicke 3:52:40 Std. sowie Eckhard Rump schlossen den Lauf nach 3:52:40 Std. bzw. 3:58:14 Std. Ganz besonders stolz war man in den Reihen der Lauftreffler auf das Trio Tanja Mose ((5:01:14 Std.), Irmgard Grote (5:01:39Std.) sowie Heike Kleine-Eickhoff (5:05:31 Std.) die sich in Bremen erstmals auf die Marathondistanz begaben. Sie wurden während des Laufs vom erfahrenen Ultraläufer Horst Jasperneite (5:05:31 Std.) begleitet und kamen trotz der schwierigen Wetterbedingungen glücklich und ohne größere Probleme ins Ziel.
Für die Halbmarathondistanz hatten sich vier LG OW Starter entschieden, wobei Petra Holtmann-Wibberich mit neuer persönlicher Bestzeit von 1:44:34 Std. die Nase vorn hatte. Nach ihr liefen Hala Sahli (1:54:00 Std.), Josef Schnitker (1:56:17 Std.) sowie Dirk Vollmer 2:08:20 Std. auf dem Bremer Marktplatz ein.
Die 10 km Distanz wurde aus den Reihen der LG OW von Werner Rothfeld (41:48 Min.) angeführt. Michael Schnitker (55:36 Min.), Bruno Gerling (58:52 Min.) sowie Theresia Rothfeld (1:00:32 Std.) komplettierten den erfolgreichen Ergebnisreigen an diesem Tag.
Aus dem heimischen Sportkreis war darüber hinaus noch Martin Peitzmann (LV Oelde) am Start des Marathons. Er erreichte nach 3:22:48 Std. das Ziel.



Foto vom 5 Sep.

P1030362




Petra Holtmann-Wibberich 10.08.2011
Lauftreff TUS Wadersloh
Lauftreff TUS Wadersloh bietet Aufbaukurs für fortgeschrittene Läufer an
Wadersloh (phw): Hatte man erst vor einigen Wochen den Anfängerlaufkurs erfolgreich abschließen können, so starten die Übungsleiter des Lauftreff TUS Wadersloh nach einer kurzen Sommerpause mit neuen Ideen und viel Energie erneut kräftig durch. Wie auch in vergangenen Jahren bereits erfolgreich durchgeführt, soll auch in diesem Jahr erneut ein Aufbau- bzw. Fortgeschrittenenkurs stattfinden. Hierbei sollen sich neben den bisherigen Kursteilnehmern auch weitere bereits fortgeschrittene Läufer angesprochen fühlen. Jeder, der eine halbe Stunde am Stück laufen kann und gern seine Fähigkeiten innerhalb einer tollen Trainingsgruppe verbessern möchte, ist herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Der Aufbaukurs erstreckt sich über acht Wochen und startet am Montag, dem 22.08.2011 um 18.30 Uhr am Sportheim (TUS Wadersloh). Die Übungsseinheiten finden zweimal wöchentlich (Montags und Mittwochs um 18.30 Uhr) statt und werden von zertifizierten Lauftrainern geleitet. Inhalt des Trainings soll vordergründig eine weitere Steigerung der Laufumfänge sein. Nach Abschluss des Kurses sollen die Teilnehmer in der Lage sein ca. 60 Minuten am Stück zu laufen. Neben einer Verbesserung der Grundlagenausdauer sollen darüber hinaus neue und abwechslungsreiche Trainingsmodule angeboten werden. Auf Wunsch der Teilnehmer können beispielsweise Fahrtspiele oder leichte Intervalltrainingseinheiten in unterschiedlichen Leistungsgruppen durchgeführt werden. Weiterhin möchten die Betreuer des Lauftreff mit ihren Probanden neue Laufterrains erkunden und planen einige Laufeinheiten in Stromberg zu absolvieren. Hierbei werden die Teilnehmer unter fachkundiger Leitung mit den Bergauf- bzw. Bergablauftechniken vertraut gemacht. Sollte der ein oder andere Nachwuchsläufer mit der Teilnahme an Volksläufen liebäugeln, so stehen die Übungsleiter selbstverständlich gern mit Rat und Tat zur Seite. Ein schönes Ziel wäre es beispielsweise, seine erworbenen Fähigkeiten beim nächsten Wadersloher Volkslauf am 15.10.2011 stolz vor heimischem Publikum zu präsentieren.
Für weitere Informationen und Auskünfte steht der Lauftreffleiter (Werner Rothfeld, Tel. 02523-7606) gern zur Verfügung.



Kurzbericht von Petra
34. Int. Volkslauf Vinsebeck
Hala und ich haben uns heute morgen auf den Weg nach Vinsebeck (gehört zur Stadt Steinheim/Kreis Höxter) um dort um 9.40 Uhr an den Start des Halbmarathons zu gehen. Die Streckenlänge war kurzfristig vom Veranstalter auf 20,5 km korrigiert worden. Diese waren allerdings mit ansprechenden 350 Höhenmetern "gesegnet" so dass man mit einigen "Huckeln" zu rechnen hatte.. Bei 10 Grad und böigem Wind zum Start waren wir froh als es endlich losging. Die Strecke selbst war wunderschön aber anspruchsvoll zu laufen. Neben einigen Asphaltpassagen lief man überwiegend durch Wälder und über schmale Wanderpfade. Da es eigentlich kaum eben sondern entweder hoch oder runter -über ständig wechselnde Untergründe- ging war ständige Konzentration gefragt. Die Kilometer verliefen dadurch kurzweilig und abwechslungsreich. Leider verzögerte sich der Druck der Ergebnislisten bzw. Urkunden so dass wir vorher abgefahren sind. Lt. unserer Messung haben wir folgende Ergebnisse erreicht:




Hier ein erster Kurzbericht zum:
 48 Stunden Bahnlauf Weltcup in Köln-Dellbrück:
Von den 50 gemeldeten Startern aus aller Herren Länder standen schließlich am Freitag um 12.00 Uhr 41 Ultraverrückte am Start des 48 Std. Laufs. Von diesen 41 "erlebten" schließlich 24 Läufer den Schlussgong nach Ablauf der zwei Tage.
Da ich mir ein Ziel von 300 km gesetzt und einen solch langen Lauf auch noch nie absolviert hatte, ging ich den Lauf langsam und defensiv an.
Ich kam auch gut in meinen Rythmus und lief locker meinen Stiefel runter. Auf der 308 Meter Bahn läuft man ja zwangsläufig nie allein und so kam man häufig mit anderen (zum Teil schon bekannten) Läufern ins Gespräch. Auf diese Weise verging der erste Teil des Rennens relativ kurzweilig. Auch die Nacht von Samstag auf Sonntag war zwar kühl, ging aber relativ gut rum. Problem während des ersten Tages waren die warmen Temperaturen und der böige Wind der für einen wahren "Asche/Sandsturm" sorgte.. Der rote Staub wirbelte herum, legte sich als Schmierfilm überall drauf und erschwerte teilweise die Atmung. Dies sollte sich jedoch -wie vom Wetterdienst angedroht- schlagmals ändern.
DSCI0192   DSCI01871
Gegen 18 Uhr am Samstag abend setzten ersten Schauer ein, die sich rasch in üblen Dauerregen verwandelten. Es goss wie aus Kübeln so dass sich fast alle Läufer einschl. mir um ca. 22 Uhr unter ihren Pavillon bzw. in ihr Zelt verzogen.. Die Hoffnung auf Besserung schwand ebenso schnell wie das Wasser auf dem Platz stieg.. Es regnete die ganze Nacht durchgehend.. nach einigen Stunden stand die Laufbahn komplett unter Wasser und sogar die Zelte drohten "nasse Füße" zu bekommen.. Man kauerte also die ganze Nacht unter seinem spärlichen Dach, fror und hoffte auf eine Regenpause... Diese kam allerdings erst gegen 5 Uhr morgens.. Sodann wieder auf die Strecke und weiter.. die Organisatoren hatten alle Hände voll zu tun, die Laufbahn vom Wasser zu befreien.. Ich kam dann auch einigermaßen wieder in Schwung, aber die verlorenen Kilometer holt man natürlich nicht wieder rein.. Gegen 10 Uhr setzte erneut heftiger Regen ein und ließ die Bahn abermals "absaufen".. Zwei Stunden vor Zielschluss war das aber egal.. Ich rannte mir zu diesem Zeitpunkt meinen Frust herunter und patschte durchs Wasser was das Zeug hielt.. Letztlich hatte ich eine Kilometergesamtzahl von 288,869 km auf der Uhr und belegte Rang 5. Lässt man die stundenlange Wetterpause mal ausser Betracht, hätte es mit den dreihundert Kilometern gut klappen können.. vielleicht beim nächsten Mal.



 
DSCI0137

Petra Holtmann-Wibberich 11.07.2011
Lauftreff TUS-Wadersloh
Lauftreff TUS Wadersloh verbringt diesjährigen Sommerausflug in Telgte
Wadersloh (phw): Am vergangenen Wochenende brachen einige Mitglieder des Lauftreff TUS Wadersloh zu ihrem diesjährigen Sommerausflug auf. Ziel der traditionellen Halbtagesfahrt war in diesem Jahr das schöne Wallfahrtsstädtchen Telgte.
Dort angekommen schnürten die Teilnehmer zunächst ihre Laufschuhe um eine kleine Trainingseinheit durch die idyllische Waldlandschaft entlang der Ems zu absolvieren. Strahlender Sonnenschein und prächtige Stimmung ließen die Trainingseinheit wie im Fluge vergehen. Nach einer erfrischenden Dusche im angrenzenden Waldfreibad kehrten die hungrigen Sportler in ein schönes Waldcafe ein. Auf der großzügigen Außenterrasse im Grünen schmeckten Kaffee und Kuchen noch einmal so gut.
Im Anschluss wurden die Lauftreffler/innen bereits von ihrer Stadtführerin auf dem Marktplatz erwartet. Die einstündige Tour durch die Stadt lieferte den interessiert lauschenden Teilnehmern neben geschichtlichen Informationen auch allerlei kurzweilige Anekdoten über das schmucke Örtchen. Beeindruckt zeigten sich die Aktiven vor allem über den angesichts der an diesem Tag ebenfalls stattfindenden Osnabrücker Wallfahrt herrlich geschmückten Ortskern. Ein weiteres Highlight stellte der Besuch bei den sog. „Trash People“ dar. Zweihundert der berühmten Figuren aus Müll und Bauschaum können derzeit im Rahmen einer vierwöchigen Ausstellung bewundert werden und ziehen Publikum aus nah und fern in ihren Bann.
Nach ihrer Stadtführung kehrten die Lauftreffler/innen in ein gemütliches Restaurant ein um den Tag gemütlich bei Pizza und Pasta ausklingen zu lassen. Angesichts der milden Witterung konnte man zum krönenden Abschluss noch einen kleinen Absacker im Garten eines Weinlokals einnehmen bevor man sich zufrieden und in Vorfreude auf den nächsten Ausflug auf den Heimweg machte.


  
P1030210


Petra Holtmann-Wibberich 12.07.2011
Lauftreff TUS-Wadersloh
 Lauftreff TUS Wadersloh beim 2. AOK – Firmenlauf des Kreises Warendorf mit von der Partie
Wadersloh (phw): Einige Mitglieder des Lauftreffs TUS Wadersloh hatten bereits bei der Premiere des AOK Firmenlaufs für den Kreises Warendorf im letzten Jahr ihre Laufschuhe geschnürt. Begeistert von der tollen Veranstaltung wollten sie daher auch in diesem Jahr ihre jeweiligen Firmen bzw. Berufssparten sportlich vertreten.
Der Spaß am gemeinsamen Laufen sowie die stimmungsvolle Atmosphäre in Oeldes guter Stube war für die Aktiven Motivation genug sich erneut auf die 5 km Distanz zu begeben.
Ludger Viertler und seine Kollegen Magnus Selke und Mario Debelts liefen mit viel Elan und Engagement für ihren Arbeitgeber, Fa. Dirk Becklönne (Wadersloh). Dirk Vollmer absolvierte die Strecke innerhalb seines Kollegenkreises der Fa. Haywort. Irmgard Grote warf ihren Hut für die Berufssparte der Landwirtschaft in den Ring und brachte die Strecke mit einem hübschen Erntegebinde in ihren Händen hinter sich. Petra Holtmann-Wibberich schließlich vertrat die Farben der Stadt Beckum und konnte vom Radio WAF-Moderator Ralf Bosse als zweitschnellste Frau im Ziel begrüßt werden.


LG Oelde-Wadersloh 10.60.201
Petra Holtmann-Wibberich
Alfred Giere (LG Oelde-Wadersloh) belegt 2. Platz seiner Altersklasse beim Volksbank Night Cup 2011
Wadersloh (phw): Mit dem 24. Oesterweger Volkslauf ging der Volksbank Night Cup 2011 am vergangenen Wochenende in seine fünfte und entscheidende Runde.
Alfred Giere (LG Oelde-Wadersloh), der bisher alle vier Wertungsläufe mit Erfolg absolviert hatte, konnte auch auf der abschließenden 10 km Distanz des 24. Oesterweger Volkslaufs mit einer Endzeit von 42:54 Minuten überzeugen. Dies bedeutete für ihn einen hervorragenden zweiten Platz seiner Altersklasse sowie einen 32. Platz im Gesamtklassement. War es bei den vorherigen Wertungsläufen stets zu einem Kopf an Kopf Rennen mit Vereinskollegen Luis Portela gekommen, so musste dieser leider beim letzten Wertungslauf verletzungsbedingt passen und konnte so nicht mehr in den Kampf um den zweiten Platz der Altersklasse eingreifen. Portela blieb im Schlussergebnis schließlich der dritte Platz der Altersklasse sowie der 35. Rang im Gesamtfeld.


5. ThüringenUltra 100 Meilen – 161 km

Zum kleinen Jubiläum, dem 5. ThüringenUltra, hatten sich die Organisatoren des beliebten Ultralaufes etwas Besonderes ausgedacht, denn neben dem klassischen 100km-Lauf wurde einmalig auch ein Lauf über 100 Meilen (161 km) angeboten. Diese einmalige Gelegenheit wollten sich Andreas Pachnicke, Ralf Ruppert und Eckhard Rump nicht entgehen lassen und fuhren am Freitag, den 1. Juli 2011 nach Fröttstädt.
Der markierte 100 Meilen Rundkurs mit insgesamt 3070 Höhenmetern erreichte nach 70 km die 10km-Marke der 100km-Strecke und folgte dieser bis ins Ziel.
Eine Schwierigkeit für die Läufer war es, im Vorfeld des Laufes abzuschätzen, wie lange der einzelne Teilnehmer des 100 Meilen-Laufes für die ersten 70 km der Strecke benötigt, denn jeder Läufer musste seine Startzeit so wählen, dass er/sie den 70km-Punkt zwischen 04:00 und 06:00 Uhr passiert, um in die Zeitnahme für die Zwischenzeit zu kommen. Ein Start war von 16:00 bis 22:00 Uhr zu jeder vollen Stunde möglich. Die Startzeit musste bei Abholung der Startunterlagen angegeben werden. Andreas und Eckhard wählten den Startzeitpunkt um 19:00 Uhr. Ralf startete eine Stunde später .
Bei kühlen Temperaturen zwischen 7 und 12 Grad liefen die Athleten durch die mondlose, finstere Nacht. Die nachts zu laufende Strecke war mit einem reflektierenden Spray und reflektierenden Aufklebern markiert. Die Markierungen waren ohne Lampe, die zur Pflichtausrüstung eines jeden Läufers gehörte, nicht zu sehen. Auf der übrigen Strecke waren die bewährten gelben Pfeile und Flatterbänder eingesetzt.
Trotz gemeinsamen Starts, liefen Andreas und Eckhard die Strecke zunächst nicht gemeinsam. Andreas lies es wie immer etwas ruhiger angehen. Eckhard schloss sich frühzeitig einer flotteren Läufergruppe an. Nach 43 km ließ er die Gruppe jedoch ziehen, denn er konnte das angeschlagene Tempo nicht weiter mitgehen. Zudem wurde der Untergrund sehr schwer zu laufen. Es ging einen Berg steil bergab und der schmale Pfad war durch den Regen sehr rutschig und mit Wurzeln sowie groben Steinen gespickt. Nicht nur Eckhard, auch Andreas stürzten auf dieser Passage einmal, ohne aber sich zu verletzen. Nach 135 km trafen sich Andreas und Eckhard am Verpflegungspunkt Sportplatz Finsterbergen wieder. Beide beschlossen den restlichen Weg von 26 km gemeinsam zurückzulegen. Sie motivierten sich gegenseitig und konnten so am Samstag , den 2. Juli mit einer guten Laufzeit von 24:26 Stunden die Ziellinie überqueren.
Ralf, der zunächst einen Start um 21:00 Uhr geplant hatte, entschied sich kurzfristig bereits um 20:00 Uhr zu starten, denn er hatte Angst, bei einem zu späten Start das Rennen zu schnell angehen zu müssen, um das oben beschriebene „Zeitfenster“ einzuhalten. Routiniert lief er Kilometer um Kilometer und traf im Verlauf des Rennens zunächst auf Andreas und später auch auf Eckhard. Nach einem kurzen Austausch über das Befinden und den bis dahin erlebten Rennverlauf zog er zügig weiter. Ralf konnte somit, trotz späterem Startzeitpunkt als erstes des Läufertrios die Ziellinie überqueren. Er finishte die 100 Meilen nach 21:39:52 Stunden.
Von den 109 Startern beim 100-Meilen-Lauf kamen 75 Läuferinnen und Läufer ins Ziel. Dieses entspricht eine Finisher -Quote von 68,8 %. 21 Personen beendeten den Lauf vorzeitig nach 100 Kilometern und wurden separat für die gelaufene Distanz gewertet (19,3 %). 13 Personen brachen den Lauf ab und kamen somit in keine Wertung (11,9 %).



Wibberich 21.06.2011
Lauftreff TUS Wadersloh
Lauftreff TUS Wadersloh schließt erfolgreich Anfängerlehrgang 2011
Wadersloh (phw): Über einen erfolgreichen Abschluss des diesjährigen Anfängerkurses freuten sich nunmehr die Lehrgangsteilnehmer mit ihren Betreuern vom Lauftreff TUS Wadersloh. Unter Anleitung der fachkundigen Lauftrainer, Werner Rothfeld, Irmgard Grote sowie Eckhard Rump wurden die Teilnehmer ab Ende März 2011 in zwei wöchentlichen Übungseinheiten schonend an die neue Sportart herangeführt. Die anfänglich überwiegenden Gehphasen konnten im Lehrgangsverlauf durch kontinuierliche Steigerung der Trainingsintensität immer weiter reduziert werden. Als grobe Zielsetzung hatte man sich vorgenommen, dass alle Probanden am Ende des Kurses in der Lage sein sollten, eine halbe Stunde am Stück zu laufen. Ergänzt wurden die jeweiligen Übungsstunden durch ausgiebige Dehnungs- und Gymnastikübungen sowie wertvolle Tipps in Bezug auf Ausrüstung und gesundheitliche Aspekte. In der letzten Übungsstunde konnte Werner Rothfeld nunmehr fünfzehn Laufnovizen zu ihrer erfolgreichen Lehrgangsteilnahme gratulieren. Dreizehn von ihnen legten am letzten Übungsabend darüber hinaus erfolgreich das Laufabzeichen der Stufe II (30 Min. Laufzeit am Stück) ab. Strahlend konnten sie im Anschluss die begehrte Urkunde aus den Händen des Lauftreffleiters, Werner Rothfeld, entgegen nehmen. „Wir freuen uns, erneut Begeisterte für unseren Sport gewonnen zu haben“ so das einhellige Resümee der Lauftrainer. Bei einem gemütlichen Abschlussabend ließen die Teilnehmer noch einmal die Erfahrungen und Erfolgserlebnisse des Kurses Revue passieren.
Angespornt durch die erworbenen Fähigkeiten haben die Teilnehmer nunmehr Freude und Ehrgeiz an der neuen Sportart entdeckt und möchten auch künftig regelmäßig die Laufschuhe schnüren. Die Planungen über einen in Kürze startenden Fortgeschrittenenkurs laufen derzeit und werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Für weitere Informationen und Auskünfte steht der Lauftreffleiter (Werner Rothfeld, Tel. 02523-7606) gern zur Verfügung.




LG Oelde-Wadersloh 07.06.2011
Petra Holtmann-Wibberich
LG Oelde-Wadersloh erlebt Hitzeschlacht beim 4. Salzkotten-Marathon
Trotz hochsommerlicher Temperaturen und angekündigter Gewitter ließen es sich einige Starter der LG Oelde-Wadersloh nicht nehmen und vertraten ihre Vereinsfarben beim 4. Salzkotten Marathon.
Der je nach gewählter Distanz ein- bzw. zweimal zu durchlaufende Kurs führte die Läufer über 21,1 km durch die umliegenden Salzkottener Ortsteile. Die dortige Dorfgemeinschaft ließ die Veranstaltung auch in diesem Jahr zu einem wahren Volksfest werden und feierte die Aktiven entlang der Strecke mit Musik und lautem Jubel. Gleichzeitig hatte man aber auch die Sportler nicht vergessen und erleichterte ihnen die tropische Hitze durch eigens aufgebaute Rasensprenger und zusätzliche Getränkestationen.
Andreas Pachnicke steht derzeit in der Vorbereitung zu seinem 100-Meilen Lauf im thüringischen Frottstädt und hatte sich daher die 42,195 Kilometer Distanz in den Trainingsplan geschrieben. Den zweimal zu absolvierenden Kurs spulte er auf der ersten Runde noch relativ locker und in der angepeilten Zeit ab. Auf der zweiten Schleife jedoch musste er den hohen Temperaturen Tribut zollen und das Tempo deutlich reduzieren „Ich wollte bei der Hitze gesund angekommen und habe daher herausgenommen.“ so Pachnicke nach dem Rennen. Mit einer Endzeit von 04:03:41 Stunden überquerte er schließlich die Ziellinie auf dem Salzkottener Marktplatz
Mit Ingrid Altebäumer und Petra Holtmann-Wibberich startete ein LG-OW Damen Duo über die Halbmarathon-Strecke. Holtmann-Wibberich kommt nach langer verletzungsbedingter Wettkampfpause immer besser in Schwung. Mit einer Endzeit von 1:47:03 Stunden zeigte sie sich höchst zufrieden und sicherte sie sich einen guten sechsten Platz im Damenfeld. Ingrid Altebäumer haderte ebenfalls mit der sommerlichen Witterung „Es war einfach nur heiß“ und beendete ihren Lauf nach 2:36:23 Stunden. Ihr Sohn Fabian legte noch eine Schippe drauf und absolvierte die komplette Marathondistanz in der hervorragenden Zeit von 3:42:38 Stunden, die für ihn Platz 17 im Herrenklassement bedeutete.




Einladung zum Sommerausflug 2011 nach Telgte
unter dem Motto „Laufen – Kultur - Genuss“
Auch in diesem Jahr hat sich das Orga-Team wieder Gedanken gemacht um mit Euch einen schönen Sommerausflug zu unternehmen.
Nachdem wir bei den letzten Ausflügen der Schwerpunkte auf den Attributen „Laufen“ und „Genuss“ lag, möchten wir uns in diesem Jahr ein wenig an die „Kultur“ wagen..
Neben Wallfahrten, Kutschfahrten und dem Mariä Geburtsmarkt hat das fast 1.200 Jahre Telgte noch etliches mehr zu bieten. Der schmucke Ort mit seiner historischen Altstadt hat sich zu einem vielseitigen Anziehungspunkt im Münsterland gemausert.
Um uns die schönen Plätze und Gebäude des Telgtes zeigen und etwas über die Historie erzählen zu lassen, haben wir für uns eine etwa einstündige Stadtführung gebucht.
Den Ablauf unseres Ausfluges haben wir wie folgt geplant:
Wann? Samstag, 09.07.2011, 13.00 Uhr (Treffpunkt Sportheim)
Wie? Per Privat-PKW bzw. Vereinsbulli (falls möglich)
Zunächst werden wir in lustiger Gemeinschaft eine ca. 10 km lange Laufeinheit absolvieren. Hier bei soll der Spaß Vordergrund stehen und auf das unterschiedliche Leistungsvermögen der Teilnehmer Rücksicht genommen werden.
Nach unserer Laufrunde werden wir die Duschen im Waldschwimmbad Klatenberg nutzen. Im Anschluss daran steht uns sicher der Sinn nach einer gemütlichen „Kaffezeit“. Wir werden daher für ca. 16.00 Uhr einen Tisch in einem netten Cafe reservieren um uns entsprechend zu stärken.
Gegen 17.30 Uhr/18.00 Uhr erwartet uns sodann unser Gästeführer bzw. unsere Gästeführerin zur ca. einstündigen Stadtführung durch den Ort.
Erfüllt von neuen Eindrücken und Informationen wollen wir den Tag danach in den gemütlichen Teil übergehen lassen. Dazu werden wir einen Tisch in einem schönen Restaurant bestellen um mit leckeren Köstlichkeiten unseren großen oder kleinen Hunger zu stillen. Ob wir danach in dieser Lokalität gemütlich „versacken“ oder vielleicht einen Zug durch die Gemeinde anschließen soll spontan und nach Lust und Laune entschieden werden.
Wir hoffen auch dieses Mal auf rege Beteiligung und soviel Spaß und Freude wie bei den
bisherigen Ausflügen!
WICHTIG:
Da am selben Tag die traditionelle Wallfahrt von Osnabrück nach Telgte stattfindet, ist mit einem großen Besucherandrang in der Stadt zu rechnen. Um unsere Tischreservierungen wunschgemäß durchführen zu können, bitten wir um Verständnis für eine kurze Anmeldefrist. Bitte tragt Euch daher bis spätestens zum 31.05.2011 in die anliegende Liste ein!!
Keep on running
Euer Orga-Team
Alfred und Martina
Ralf und Petra




Bericht von Ralf und Petra
Hier ein kurzer Bericht vom Rennsteig 2011:
Um sechs Uhr am Samstag morgen stand Ralf an der Startlinie seines 8. Supermarathons über 72, 7 km von Eisenach nach Schmiedefeld. Nach fünf Kilometern bekam Ralf jedoch bereits schwere Beine und fühlte sich ziemlich k.o. Er hatte zu dem Zeitpunkt schwere Bedenken wie er die noch vor sich liegende Strecke mit insgesamt 2.5000 Höhenmetern bewältigen sollte… aber wie wir ihn kennen..: unbeeindruckt spulte er weiter seinen Stiefel runter und lief kurz danach zur Höchstform auf.. Bei warmen Temperaturen und strömendem Regen ca. 4 Kilometer kurz vorm Ziel lief er in einer Endzeit von 6:55:15 Std. in Schmiedefeld ein. Mit einer unglaublichen Verbesserung von 1:12 Std. im Vergleich zum Vorjahr sicherte er sich glücklich den ausgezeichneten 133. Platz von ca. 2.100 Finishern.
Petra reihte sich Oberhof in den zahlreichen Pulk der rund 6000 Halbmarathonis ein und „quälte“ sich durch das Gewühl auf den schmalen Wanderpfaden hinüber zum gemeinsamen Ziel aller Strecken nach Schmiedefeld. Da aufgrund der überfüllten Strecke erst ab Kilometer 12 auch nur halbwegs an vernünftiges Laufen zu denken war, zeigte sie sich mit 1:58:42 Std. zufrieden.
Lauffreund Peter (Pit) Strikkeling (LVO) war auch mal wieder Gast am Rennsteig. Abends hatte man sich bereits bei der traditionellen Kloßparty in Eisenach getroffen. Pit erreichte nach 9:34:31 Std. das Ziel.

Petra Holtmann-Wibberich 16.05.2011
LG Oelde/Wadersloh
Heimische Langstreckler drücken 5. Bödefelder Hollenlauf ihren Stempel auf
Wadersloh (phw): Für einen wahren Paukenschlag sorgten am vergangenen Wochenende einige heimische Ultraläufer mit ihrem Start beim 5. Bödefelder Hollenlauf. Der Startschuss fällt bei diesem Rennen im Naturdorf Bödefeld im Herzen des Hochsauerlandes und führt die Sportler u.a. über den Kahlen Asten.
Den Auftakt der Erfolgsreihe machten Christoph Gerigk (TV Beckum) sowie Claudia Jasperneite (LG Oelde-Wadersloh), die sich beide für einen Start über die 67 km Distanz entschieden. Um den Hollenlauf nicht schnell zu einem Höllenlauf werden zu lassen, bedarf die mit 1.500 Höhenmetern aufwartende Strecke einer sorgfältig angepassten Renntaktik. Gerigk, der bereits respektable Marathonzeiten vorzuweisen hat, gab an diesem Tag sein Debüt auf der Ultrastrecke. Er lief ein hervorragendes Rennen und zeigte der Konkurrenz gleich in seinem ersten Wettkampf jenseits der klassischen Marathongrenze von 42,195 km selbstbewusst die Fersen. Er spielte seine läuferische Stärke aus und machte eindrucksvoll deutlich, dass auch künftig mit ihm zu rechnen ist. In einem gut besetzten Starterfeld lief mit einer Endzeit von 5:57:58 Stunden auf einen ausgezeichneten dritten Platz im Gesamtklassement und sicherte sich gleichzeitig den Sieg in seiner Altersklasse.
Claudia Jasperneite konnte bereits auf einige Ultrateilnahmen verweisen, der Start über die vor ihr liegende anspruchsvolle Distanz bedeutete jedoch auch für sie läuferisches Neuland. An der Seite ihres Vaters, dem Ultraspezialisten Horst Jasperneite, bewältigte sie die Strecke ebenfalls in eindrucksvoller Manier und erreichte nach 8:21:51 Stunden glücklich das Ziel in Bödefeld. Dies bedeutete für sie den Silberrang im Gesamtklassement der Damen sowie den Sieg ihrer Altersklasse. Für Ihren Vater stoppte die Uhr nach 8:21:17 Stunden und bescherte ihm so den dritten Platz seiner Altersklasse.
Ultraläufer Ralf Ruppert gönnte sich auch an diesem Wochenende keine Wettkampfpause und entschied sich für einen Start über die 101 km Distanz. Nachdem er bereits in den letzten Wochen einige persönliche Bestzeiten erzielen konnten, ließ er auch bei diesem Rennen nichts anbrennen. Trotz eines mentalen Tiefpunkts bei Kilometermarke 70 „ich hatte einen richtigen Hänger“ absolvierte er ein insgesamt starkes Rennen und erzielte bei seinem dritten Start in diesem Wettkampf sein bisher bestes Ergebnis. Die Endzeit von 9:32:13 Stunden bedeutete für einen starken achten Platz im Gesamtfeld.



Berich von Petra:
Ultra-Trio der LG Oelde-Wadersloh überzeugt mit guten Leistungen beim 24 Stunden Lauf am Seilersee in Iserlohn
Wadersloh (phw): Der unter dem Motto „Laufen und Gutes tun“ bereits zum 4. Mal ausgetragene 24 Stunden-Lauf erfreute sich auch in diesem Jahr erneut großer Beliebtheit und lockte zahlreiche Ultrasportler aus nah und fern an den Iserlohner Seilersee. Um nicht an die organisatorischen Grenzen zu stoßen wurden erstmals für alle angebotenen Wettbewerbe Teilnehmerlimits eingeführt .
Neben der idyllischen Lage im Erholungsgebiet Seilersee zeigten sich die Starter der LG Oelde-Wadersloh erneut begeistert über die familiäre Atmosphäre der Veranstaltung sowie die vorbildliche Organisation und Betreuung. Für die LG Oelde-Wadersloh gingen Eckhard Rump, Ralf Ruppert und Andreas Pachnicke an den Start des 24 Stunden Laufs.
Für die insgesamt 110 Teilnehmer galt es, innerhalb von 24 Stunden möglichst viele Kilometer auf dem abgesteckten 1,8 km Rundkurs abzuspulen. Bereits bei Besichtigung des Kurses wurde etlichen Läufern schlagartig klar, dass man sich ins schöne aber bergige Sauerland begeben hatte. Stattliche 22 Höhenmeter pro Runde verteilten sich auf langgezogene Anstiege, knackige Bergabpassagen sowie auf einen unangenehm steilen Abstieg beim Einlauf ins Stadion.
Während es für Rump und Ruppert bereits die wiederholte Teilnahme an einem Rennen über 24 Stunden war, wagte sich Andreas Pachnicke erstmals an diese läuferische Herausforderung. „Ich möchte mir das Rennen gut einteilen und gesund durchlaufen“ so Pachnicke vor seinem Start.
Bei angenehmen Läuferwetter fiel pünktlich zur Mittagszeit um 12 Uhr der Startschuss für die Non-Stop-Runners. Das Trio versuchte schnellstmöglich in einen konstanten Laufrythmus zu finden um sodann gleichmäßig Runde um Runde abspulen zu können. Nur unterbrochen von kurzen Verpflegungspausen, in denen man sich mit ausreichend Flüssigkeit und kleinen Snacks stärkte, verstrichen die ersten Stunden des Wettkampfes. „Irgendwann werden Beine und Kopf müde, der innere Schweinehund wird immer größer“ so Rump über die nach Stunden unwillkürlich einsetzende Erschöpfung und die einhergehenden Motivationsprobleme. Mit warmer Kleidung und nur kurzen Erholungspausen wollte man ohne größere Unterbrechungen durch die empfindlich kühlen Nachtstunden kommen. Vor allem Ruppert wurde während der zweiten Rennhälfte von unangenehmen Magenproblemen gequält. Sie steckten jedoch nicht auf und liefen eisern Runde um Runde. Gerade Pachnicke wuchs in seinem ersten 24 Stunden Rennen über sich hinaus und überzeugte mit einer hervorragenden Leistung die weit über seinem zunächst angepeiltem Ziel lag. Er schob sich Rang um Rang nach vorn und beendete das Rennen schließlich mit einer Gesamtleistung von 181,43 km die für ihn den 8. Platz im Gesamtklassement bedeuteten. Ruppert zeigte sich nicht ganz zufrieden mit seiner Leistung, belegte aber schließlich mit 190,36 Kilometern den ausgezeichneten 5. Gesamtplatz. Als Dritter des Trios konnte sich Eckhard Rump nach 24 Stunden mit einer Leistung von 157,61 und dem 16. Platz im Klassement schließlich die wohlverdiente Bettruhe gönnen.



4. Eco-Trail de Paris Ile-de-France - Le Trail 80km
Als Horst Jasperneite, Ralf Ruppert und Eckhard Rump sich im Januar 2011 für den Eco-Trail de Paris anmeldeten, ahnten sie noch nicht, worauf sie sich einlassen würden. Die Vorstellung war – Der Lauf ist 80 km lang und hat 1500 Höhenmeter, die sich über die zu laufende Strecke verteilen. Der Weg führt durch die Wälder und Parks durch die Vororte bis hinein nach Paris auf die erste Ebene des Eifelturms. – Der Laufveranstalter hatte im Vorfeld Informationen über Pflichtausrüstung , wie zum Beispiel einen Trinkrucksack mit mindesten 2 Litern Wasser, sowie eine Tasse herausgegeben, denn während des Laufes sollte es nur 3 Verpflegungsstellen geben, die bei Kilometer 22, 56 und 73 eingerichtet waren.
Bei warmen frühlingshaften Temperaturen standen unsere Ultraläufer am Samstag Mittag am Start von Base Régionale de Loisirs de St Quentin-en-Yvelines. Um 12:30 Uhr setzte sich das Starterfeld von 1894 Läufern in Bewegung. Zunächst ging es über eine Pferdewiese und danach an einem See entlang. Das Teilnehmerfeld war noch dicht beisammen und es staute sich zuweilen an einigen Stellen. So kam es, dass Eckhard und Horst bereits in der Anfangsphase des Trails, unabhängig von einander, über Bodenunebenheiten stürzten. Dabei verletzte sich Eckhard an der linken Hand und am rechten Ellenbogen. Das Blut sickerte aus den Wunden, doch Eckhard kümmerte sich nicht weiter um seine Verletzungen, die nur oberflächlich gewesen waren.     DSCI0058
Bis zur ersten Verpflegungsstelle bei Buc - Ecole Pré St-Jean war der Weg relativ flach gewesen, danach fingen die richtigen Steigungen an. Die Anstiege waren zumeist so steil, dass an ein Laufen nicht zu denken war. Der Puls ging auch im Bergangehen auf maximale Höhen. Auf dem Scheitelpunkt der Berge gönnte man sich regelmäßig einen Schluck aus seinem Trinkrucksack.
Horst und Eckhard hatten die Warnungen des Veranstalters ignoriert, die Trinkblase an der ersten Verpflegungsstelle wieder aufzufüllen, denn der zweite Verpflegungspunkt sollte erst nach 34 km erreicht werden. Plötzlich bemerkten beide, dass der Tank ihres Trinksystems leer war. Während Horst zufällig ein Haus fand, bei dem er seinen Trinkvorrat wieder auffüllen konnte, musste Eckhard auf eine Gelegenheit warten an Wasser zu kommen. Ihm war bewusst, dass er bis zur nächsten Verpflegungsstelle noch etwa zweieinhalb Stunden laufen musste. Als er an einem See vorbei kam, nahm er seine Tasse und trank das Wasser aus dem Gewässer. Das Wasser war klar und schmeckte ihm angenehm frisch. Danach konnte der Lauf erst einmal weiter gehen. Eckhard hielt immer wieder Ausschau nach einer weiteren Wasserquelle, doch war weit und breit keine zu entdecken. Zu allem Überfluss knickte er auch noch mit einem Fuß um, doch dies blieb ohne weitere Folgen.
In der Zwischenzeit war die Sonne verschwunden, ein Donnergrollen kündigte ein Gewitter an. Es fing an zu Regnen. Als Eckhard seine Tasse nahm, um einige Regentropfen in seiner Tasse zu sammeln, tauchte plötzlich vor seinen Augen ein Pavillion auf. Es war eine Kontrollstelle bei Kilometer 46. Hier wurde bei den Läufern die Pflichtausrüstung überprüft, aber es gab dort nichts zu trinken. Da die Dämmerung bereits eingesetzt hatte, sollten die Aktiven ihre reflektierenden Armbänder anlegen und ihre Stirnlampen aufsetzen. Als Eckhard den Kontrollpunkt erreichte regnete es gerade sehr stark. Er nutzte die Gelegenheit und fing das Regenwasser auf, welches vom Pavilliondach rann und trank es begierig. So konnte er weitere 10 km zurücklegen.
An der zweiten Verpflegungsstelle nach 56 km, bei Chaville - Parc Mare Adam, ließ Eckhard seine Tasse mit Cola füllen und schüttete sie wie ein Verdurstender in sich hinein. Danach füllte er seinen Trinkbeutel wieder auf. Eckhard verpflegte sich noch mit Honigbrot und Rosinen, bevor er seinen Lauf nach einer Pause von 15 Minuten fortsetzte. Seine Kräfte schienen zu ihm zurückzukehren, denn nach der Stärkung konnte er so manchen Läufer „einsammeln“.
Es war Dunkel geworden. In der Dunkelheit waren manche Passagen des Weges schwierig zu laufen. Steine und Baumwurzeln säumten den schlammigen und rutschigen Pfad. Die Laufstrecke war mit rot-weißem Flatterband sowie mit reflektierenden Streifen markiert. Die Läufer benötigten volle Konzentration, um den richtigen Weg nicht zu verlieren oder bei dem Untergrund des Weges nicht zu stürzen. Da die Batterien von Eckhards Stirnlampe nach einigen Stunden schwächer wurde, benutzte er zusätzlich eine Handtaschenlampe, um seinen Weg auszuleuchten. An der dritten Verpflegungsstelle bei Kilometer 73 wechselte er die Batterien seiner Stirnlampe, füllte ein letztes Mal seine Trinkblase auf und lief nach einer kurzen Stärkung weiter.
Die letzten 10 km ging es direkt an der Seine entlang Richtung Paris. Einige Brücken mussten überquert werden, um die Seite des Flusses zu wechseln. Autos fuhren hupend an den Läufern vorbei und jubelten ihnen aus dem offenen Fenster zu. Und endlich tauchte der Eiffelturm auf. Durch einen Zielkanal wurden die Läufer zum südlichen Fuß des Eiffelturms geführt. Die Zuschauer ab laudierten. Das Ziel war aber auf der ersten Ebene des Eiffelturms. So mussten die Läufer noch 300 Treppenstufen erklimmen, um das Ziel des Laufes zu erreichen.
Ralf Ruppert erreichte als erster nach 83 km die Plattform des Eiffelturms in einer Zeit von 9:37:39 Stunden. Es folgte Horst Jasperneite mit 10:50:40 Stunden und Eckhard Rump mit 11:25:11 Stunden.
Alle drei waren sich einig. Der Eco-Trail de Paris war ein sehr anspruchsvoller aber schöner Crosslauf.
Insgesamt überquerten 1479 Finisher die Ziellinie auf der ersten Ebene des Eiffelturms. 21,9 % der Läufer beendeten das Rennen vorzeitig.



LG Oelde-Wadersloh 05.04.2011
Petra Holtmann-Wibberich
„Oh la la“ Ultra-Trio der LG Oelde/Wadersloh beim 4. Eco Trail de Paris
Wadersloh (phw): In der Vergangenheit machten die Ultraläufer der LG Oelde/Wadersloh regelmäßig durch ihr Faible für ausgefallene Laufabenteuer auf sich aufmerksam. Diese Spürnase für extreme sportliche Herausforderungen führte Horst Jasperneite, Eckhard Rump sowie Ralf Ruppert aktuell in die französische Hauptstadt zum 4. Eco Trail de Paris. Das europäische Nachbarland gilt als Eldorado für Trail- und Crossläufe und verzeichnet daher regelmäßig ausgebuchte Starterfelder bei den angebotenen Wettkämpfen. Schon frühzeitig bewarb sich das Trio daher um einen der ca. 1.800 Startplätze.
Der Traillauf startet in Trappes, westlich von Paris, und führt die Läufer über eine Strecke von 80 km von der sogenannten Ile de France – dem Umland der französischen Hauptstadt - direkt in das Herz der Metropole. Der Kurs erstreckt sich dabei fast ausschließlich über Felder, durch Wälder und Parks und leitet die Sportler auf dem letzten Streckenabschnitt direkt durch Paris, teilweise entlang der Seine. Das Ziel befindet sich schließlich auf der ersten Besucherplattform des Eiffelturms und könnte somit wohl kaum spektakulärer sein.
Bei strahlendem Sonnenschein und warmer Witterung wurden die Ultraspezialisten schließlich am Samstagmittag auf die mit insgesamt 1.500 Höhenmetern gespickte Strecke geschickt. Wie für einen Traillauf üblich , gab es nur wenige Verpflegungsstellen, an denen die Läufer sich stärken und ihre Trinkrucksäcke füllen konnten. Entsprechende Stationen waren an den Kilometerpunkten 22, 56 und 73 eingerichtet. „Bei solch großen Abständen und derart hohen Temperaturen wird der Lauf ohne ausreichend Getränke im wahrsten Sinne des Wortes schnell zur Durststrecke“ so Jasperneite nach seinem Lauf.
Aufgrund des großen Teilnehmerfeldes herrschte nach dem Startschuss noch großes Gedrängel im Läuferpulk so dass sowohl Jasperneite als auch Rump unglücklich über Bodenunebenheiten stürzten. Rump zog sich blutende Blessuren an Hand und Ellebogen zu, die ihn in der Folge natürlich etwas einschränken sollten.
Bis zur ersten Verpflegungsstation verlief der Kurs noch relativ flach und erwies sich als passabel zu laufen. Nach der Labestelle jedoch sahen sich die Ausdauersportler mit Anstiegen konfrontiert, die ein Laufen unmöglich machten und im Gehschritt erklommen werden mussten.
Der Veranstalter hatte allen Läufern als Startbedingung eine sog. Pflichtausrüstung, bestehend aus u.a. Stirnlampe, Regen-, bzw. Kältebekleidung, 2-Liter Trinkrucksack etc. gemacht. Dieses Equiqment dient den Läufern zur eigenen Sicherheit während der Nachtstunden sowie bei unvorhergesehenen Wetterumschwüngen auf welche sich die Ultraläufer auch in dieser Nacht noch einzustellen hatten. Diese Pflichtausrüstung wurde durch die Organisatoren bei Kilometerpunkt 46 km kontrolliert, bei groben Verstößen war im Vorfeld des Laufes bereits ein Ausschluss vom Wettkampf angekündigt worden. „Wir hatten glücklicherweise alles da und konnten weiterlaufen“ so das Trio erleichtert. Mit Einsetzen der Dämmerung legten die Läufer ihre Stirnlampen sowie Reflektionsbänder an.
Entgegen jeglicher Wetterprognose kündigte gegen Abend lautes Donnergrollen einen
Wetterumschwung an und beendete somit jäh die bis dato anhaltende Schönwetterperiode. Starkregen setzte sein und durchweichte die Läufer bis auf die Knochen. Die Wege verwandelten sich durch die Regengüsse in schlammige und rutschige Pfade, die ein Weiterkommen abermals schwieriger werden ließen „Etliche Passagen waren schon durch Steine und Baumwurzeln in der Dunkelheit schwer zu laufen. Der Regen machte dann alles noch schlimmer“ erklärte Ruppert den Zustand des Geläufs.
Die letzten 10 km schließlich ging es direkt an der Seine entlang Richtung Paris. In der Hauptstadt selbst fuhren hupende Autos neben den Läufern her, die Fahrer jubelten ihnen aus offenen Fenstern zu. Endlich tauchte die langersehnte Silhouette des beleuchteten Eiffelturms in der Nacht auf. Um jedoch das engültig Ziel zu erreichen, mussten die erschöpften Sportler noch die letzte Klippe, die 300 Stufen hinauf zur ersten Plattform, bewältigen. Ralf Ruppert hatte sich zwar etwas mehr vorgenommen und war nicht ganz mit seiner Leistung zufrieden. Er erreichte als schnellster Starter des Trios in 9:37:39 Stunden den hervorragenden 309. Platz im Gesamtfeld von insgesamt 1.475 Finishern. Damit lag die Ausfallquote in diesem Rennen bei knapp 22 %. Horst Jasperneite und Eckhard Rump erreichten nach 10:50:40 (Platz 740) und 11:25:11 (Platz 1000) das Ziel und zeigten sich überglücklich diesen schweren Lauf so gut hinter sich gebracht zu haben.

Petra Holtmann-Wibberich 21.02.2011
Lauftreff TuS Wadersloh
„Laufend fit in den Frühling“ mit neuem Anfängerkurs des Lauftreff TUS Wadersloh
Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen stellt sich bei etlichen Zeitgenossen langsam wieder der Wunsch nach körperlicher Bewegung und Aktivität an der frischen Luft ein. Wie schön wäre es doch nach den langen Wintermonaten fit und agil ins kommende Frühjahr zu starten? Bei diesem Vorhaben möchte der Lauftreff TUS Wadersloh auch im Jahr 2011 gern behilflich sein und bietet daher wieder den beliebten Anfängerlaufkurs an. Mit großem Erfolg konnten in der Vergangenheit zahlreiche Teilnehmer schonend und dauerhaft an den beliebten Laufsport herangeführt werden. „Wir geben die Begeisterung für unseren Sport gern weiter und freuen uns immer wieder über das Engagement unserer Laufnovizen“ so Werner Rothfeld über die Erfahrungen der letzten Jahre.
Der Kurs erstreckt sich über zehn Wochen und beginnt am Mittwoch, 23. März zunächst mit einer informativen Einführungsveranstaltung im Sportheim an der Winkelstraße. Hier werden wertvolle Tipps in Bezug auf die Grundlagen dieser Sportart, die nötige Ausrüstung bzw. körperliche Voraussetzungen gegeben werden. Danach finden die einzelnen Trainingseinheiten jeweils Montags und Mittwochs um 18.30 Uhr statt. Unter Leitung geschulter und qualifizierter Übungsleiter werden alle Teilnehmer schonend an die neue Sportart herangeführt. Zu Anfang wechseln sich ca. einminütige Lauf,- mit ebensolangen Gehphasen ab. Mit zunehmendem Ausdauervermögen der Probanden werden die Laufabschnitte langsam und kontinuirlich gesteigert. Ergänzende Dehn-, und Stretchübungen runden das strukturierte Trainingsprogramm perfekt ab und sorgen für Lockerung und Entspannung der Muskulatur.
Um dem Laufsport auch nach dem Kurs weiter treu zu bleiben und das neu gefundene Hobby in Gemeinschaft Gleichgesinnter ausüben zu können, sollen die Teilnehmer je nach Leistungsvermögen in die bereits bestehenden Trainingsgruppen des Lauftreffs integriert werden. Langfristiges Ziel und Entlohnung für fleißiges Training könnte vielleicht sogar die gemeinsame Bewältigung der 5-km Distanz im Rahmen des nächsten Wadersloher Volkslaufs am 15. Oktober sein.
Dieses Angebot richtet sich auch an Schüler und Jugendliche, die nach Absprache separat von geschulten Kräften betreut werden.
Nähere Informationen bzw. Anmeldungen können bei Werner Rothfeld (Tel. 02523-7606) und Irmgard Grote (02523-7147)erfolgen. Weitere Infos des Lauftreffs TUS Wadersloh auch im Internet unter www.tus-wadersloh.de/lauftreff .




1. Wadersloher Silvesterläufchen 
Endspurt 2010/Lauftreff veranstaltet erstes „Wadersloher Silvesterläufchen“
Am letzten Tag des Jahres noch einmal gemeinsam die Laufschuhe schnüren, so die Grundidee einiger Lauftreffler. Nachdem sich in diesem Jahr –wohl auch wetterbedingt- nicht so viele Aktive für die traditionellen Silvesterläufe gemeldet hatten, wollte man alternativ quasi vor der eigenen Haustür ein kleines Läufchen anbieten. Es fanden sich zum vereinbarten Starttermin auch etliche Lauffreunde ein, die sich prächtig gelaunt und gut behütet unter den beliebten gelben Nikolausmützen auf den Weg machten. Trotz mäßiger Straßenverhältnisse spulte man eine knappe Stunde auf den Wegen rund um Wadersloh ab und hatte hierbei großen Spaß. Nach der Laufrunde versammelte sich die lustige Gruppe in der gut geheizten Garage des Laufftrefflers Ralf um bei Glühwein, Tee und allerlei süßer Leckereien das Laufjahr 2010 ausklingen zu lassen. Wie es sich für einen anständigen Lauf gehört, erhielt jeder Teilnehmer eine eigens gebastelte Finishermedaille sowie ein kleines Geschenk. Alle Teilnehmer waren so begeistert von dieser netten Aktion, dass man schon Pläne für Silvester 2011 schmiedete.
Alles in allem eine gelungene Aktion, die einmal mehr den super Teamgeist und die Geselligkeit des Lauftreffs unterstrich.

 

  Silvesterläufchen 2010  DSCI0065


                                      DSCI0086

[Lauftreff] [Wir über uns] [Training] [Aktuelles] [Volkslauf W´loh] [Ergebnisse LGOW] [Bilder] [Termine] [Links] [Kontakt] [Impressum]